Zur besseren Planung wäre es nett, wenn sich die Mitglieder bei der Vorstandschaft zur Veranstaltung anmelden würden.

Das Weidener NaturFreunde Mitglied Manfred Ströhle genießt einen sehr guten Ruf in entomologischen Kreisen (Insektenkunde).

Am 10. September 2017 von 8.30 Uhr - 14.00 Uhr lädt er zur zweitgrößten Insektenausstellung Deutschlands in die Mehrzweckhalle in Schirmitz bei freiem Eintritt ein.

Mehr als 10.000 lebende und präparierte Tiere gibt es zu entdecken. Am Vortag treffen sich ca. 200 Entomologen aus ganz Europa im NaturFreunde Wanderheim Trauschendorf.

Seliger Gemeinde Bayern, 23.07.2017

Auf musikalische Reise begaben sich der 2. Vorsitzende Herbert Schmid und Jugendgruppenleiterin Theresa Weidhas. Sie besuchten mit ihrer Gruppe "Volxxang" das Grillfest des SPD-Kreisverbands Regensburg im dortigen NaturFreunde Haus "Alpiner Steig" in Schönhofen. Hier der Link zum Artikel:

 

https://www.seliger-gemeinde-bayern.eu/meldungen/74530-brueder-zur-sonne-zur-freiheit/

 

unser Naturfreundehaus in Trauschendorf
unser Naturfreundehaus in Trauschendorf

Interesse an einer Übernachtung in unserem Wanderheim?

Hier geht es zum Belegungsplan: http://www.gruppenhaus.de/naturfreundehaus-trauschendorf-wanderheim-weiden-hs5119.html?freshseek=8&volltext=Ziel%3A+Trauschendorf

Unsere Vereinstermine:

 

Verein NaturFreunde Weiden:

 

Do.,12.01.2017 || Café Hägler

Monatsversammlung der Ortsgruppe.

 

 04.02.2017 || Schönhofen

Die Bezirkskonferenz findet am 04.02.2017 in Schönhofen statt. Im Anschluß daran möchten wir einen gemütlichen Abend zusammen verbringen zu dem alle Mitglieder herzlich eingeladen sind. Es gibt bestimmt viel zu erzählen und zu Essen gibt es auch was. Wenn es dann später wird, könnt Ihr am Naturfreundehaus "Alpiner-Steig" gerne übernachten. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen, bieten wir einen Workshop an, bei dem wir zusammen, eine homepage für Eure Ortsgruppe erstellen. Alternativ habt Ihr auch die Möglichkeit an einer Wanderung in der schönen Umgebung teilzunehmen.

 

Do.  09.02.2017 || 19.00 Uhr  ||  Cafe Hägler

Monatsversammlung der Ortsgruppe.

 

Do  09.03.2017  || 19.00 Uhr  ||  DJK Sportheim

Jahreshauptversammlung NaturFreunde Weiden mit Neuwahlen.

 

Do.  13.04.2017 || 19.00 Uhr  ||  Wanderheim Trauschendorf

Öffentlicher Abend mit Referenten Dieter Neumann. Vortrag über Weiden und die nördliche Oberpfalz.

 

Do.  11.05.2017 || 19.00 Uhr  ||  Wanderheim Trauschendorf

Monatsversammlung der Ortsgruppe.

 

So.  21.05.2017 || 14.00 Uhr  ||  Wanderheim Trauschendorf

Naturfreunde Familienfest.

 

Sa.  27.05.2017 || 14.00 - 15.30 Uhr  || B15 zwischen Kirche St. Johann und Hans-Sauer-Schule in Rothenstadt

Beteiligung der Ortsgruppe an der Veranstaltung "Trommeln gegen Bahnlärm".

 

So.  28.05.2017 || 10.00 Uhr

Bezirks-Kanutour (auch für Jugend).

 

Mi. 07.06.2017 || 19.00 Uhr  ||  DJK Weiden || Ludwig-Wolker-Weg 17-19

Öffentlicher Abend mit Referenten Uwe Hiksch, dem Bundeskassier der NaturFreunde Deutschlands. Er referiert über "70 Jahre Wiedergründung der Naturfreunde in Weiden. Dafür stehen die Naturfreunde – Werte und Grundpositionen leben?"

 

So.  11.06.2017 || Tagesveranstaltung

Tageswanderung mit Ortsgruppe Schwandorf von Pfaben im Steinwald zum Marktredwitzer Haus.

 

Mo.  03.07.2017 || 19.30 Uhr  ||  DJK Sportheim

Treffen Fotogruppe mit Bildbesprechung.

 

Sa.  08.07.2017

Bezirks-Radtour (Isar-Tour Etappe 6).

 

So. 09.07.2017 || Tagesverantstaltung

Tageswanderung Tännesberg nach Wildstein und zurück.

 

Do.  13.07.2017 || 19.00 Uhr  ||  Wanderheim Trauschendorf

Vortrag Linda Hamann „Vietnam“ Reisebericht mit kulinarischem Essen.

 

So.  16.07.2017 || 13.00 Uhr  ||  Jugendgruppe

Stand der Jugendgruppe am Weidener Kinderbürgerfest 2017.

 

So.  20.08.2017 || ab 08.30 Uhr  ||  Ortsgruppe [ entfällt !!! ]

Wanderung Ortsgruppe und Gruppe Freie Fotografen, danach Neumitgliedertag im Wanderheim.

 

Mi.  30.08.2017 || 19.00 Uhr  ||  Jugendgruppe

Familienfreizeitanlage Orthegelmühlbach || Ulrich-Schönberger-Straße 11, Weiden

Seit mehreren Jahren krönt die Begegnung der bayerischen und böhmisch-mährischen Jugendgruppen
ein Abend voller Lieder, Gesang und Frohsinn. Heuer wollen wir auch Außenstehenden
die Chance  geben, in diesen Kulturaustausch einzutauchen. Jeder ist dazu herzlich eingeladen. Sei dabei!

 

Do.  14.09.2017 || 19.00 Uhr  ||  Wanderheim Trauschendorf

Öffentlicher Abend mit Referentin Stardtarchivarin Petra Vorsatz. Vortrag zum Themengebiet Tourismus in Weiden - NaturFreunde Weiden: Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport & Kultur mit Hinblick auf 70 Jahre Wiederaufnahme des Vereinslebens nach Auflösung in der NS-Zeit.

 

Mo.  18.09.2017 || 19.30 Uhr  ||  DJK Sportheim

Fotovortrag Josef Beinrucker über China und Tailand.

 

(!) So, 01.10.2017 || Tagesveranstaltung

Ausflug nach Parkstein mit OG Schwandorf

Mittagessen im Bergstüberl um 11.30 Uhr

Führung mit Geopark-Ranger und Museum. Treffpunkt Neuweg, 92711 Parkstein am Parkplatz an der Basaltwand)
Anmeldung: Sebastian Flaschel (info@flaschelmedia.de) oder bei Günther Grabs.


07.10.2017 || Landkreis Kelheim

Bezirkswanderung der NaturFreunde führt in diesem Jahr in den Landkreis Kelheim.

 

So.  08.10.2017 || 17.00 Uhr  ||  Wanderheim Trauschendorf

3. Sushi-Abend
(Nur gegen Anmeldung bei Sebastian Flaschel ( info@flaschelmedia.de ). Begrenzte Teilnehmerzahl.)

 

Do.  12.10.2017 || 19.00 Uhr  ||  Wanderheim Trauschendorf

Im Einsatz für Mensch, Tier und Umwelt: Ali Daniel Zant Koordinator von Greenpeace in Weiden spricht über seine Ortsgruppe.

 

So.  22.10.2017 || 17.00 Uhr  ||  Wanderheim Trauschendorf

Ausbuttern

 

Fr.  24.11.2017 || 19.00 Uhr  ||  Café Hägler

Jahresabschlussessen der Fotogruppe.
Teilnahme mit Anmeldung bei Annelies Neumann.

 

So.  03.12.2017 || 17.00 Uhr  ||  Wanderheim Trauschendorf

Nikolausfeier für NaturFreunde und Familien mit Kindern

 

Do.  14.12.2017 || 19.00 Uhr  ||  Café Hägler  [ Entfällt, da große Nikolausfeier am 03.12.2017 im Wanderheim  ]

Weihnachtsfeier

 

Der goldene Handschlag mit den Atomkraftbetreibern

Ein Artikel von Michael Müller, dem Bundesvorsitzenden der NaturFreunde Deutschlands und Vorsitzender der Endlagerkommission vom 16.12.2016.

Wie das Verursacherprinzip in der Umweltpolitik außer Kraft gesetzt wurde - eine Kritik von Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands und Vorsitzender der Endlagerkommissio

 

Kein Wunder, dass es Wutbürger gibt. Ein Musterbeispiel, weshalb sie den Nährboden finden, ist der goldene Handschlag, der die Fehler der vier deutschen Atombetreiber EnBW, Eon, RWE und Vattenfall auch noch belohnt. Das geschieht faktisch mit dem am 15. Dezember 2016 im Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung. Aber im Kern geht es nicht um Verantwortung, sondern um Verantwortungslosigkeit, die von Anfang die Geschichte der Atomwirtschaft geprägt hat.


Tatsächlich dreht der Atomdeal das Prinzip Verantwortung um, konkret das Verursacherprinzip bei der bestmöglich sicheren Lagerung des Atommülls. Denn nicht die Verursacher des Problems, die Atomkraftbetreiber, müssen nicht allein die Kosten für die Lagerung des Atommülls zahlen, sondern sie werden – wahrscheinlich sogar überwiegend – dem Steuerzahler aufgehalst. Wie hoch sie sein werden, kann noch niemand sagen, wenn die Vorgaben der Atommüllkommission von Bundestag und Bundesrat umgesetzt werden. Dazu gehören neue Kriterien, für die es bisher keine praktischen Erfahrungen gibt. Aber viel spricht dafür, dass die Atomkraftbetreiber sehr gut wegkommen.

 

38 Milliarden Euro Rückstellungen, aber maximal 23,556 Milliarden Euro Kosten

Das Verursacherprinzip wurde kurzerhand außer Kraft gesetzt, indem die Kosten für die vier Konzerne auf insgesamt 23,556 Milliarden Euro gedeckelt wurden. Dabei belaufen sich – zumindest in den Bilanzen der Unternehmen – die Rückstellungen auf rund 38 Milliarden Euro. Von daher geht es nicht um Verantwortung, sondern um eine fragwürdige Kostenverteilung zulasten der Steuerzahler, für die maßgeblich der Vorsitzende der am 4. Oktober 2015 eingesetzten Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK) die Weichen gestellt hat, der frühere Grünen-Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Begründet wurde dieser Deal nicht nur mit der Gefährdung von Arbeitsplätzen, sondern auch mit der Sicherung ökonomischer und sozialer Strukturen vor allem im Ruhrgebiet.
Die KfK hat im Auftrag der Bundesregierung Handlungsempfehlungen erarbeitet, „wie die Sicherstellung der Finanzierung von Stilllegung und Rückbau der Atomkraftwerke sowie Entsorgung der radioaktiven Abfälle so ausgestaltet werden kann, dass die verantwortlichen Unternehmen auch langfristig wirtschaftlich in der Lage sind, ihre Verpflichtungen aus der Atomenergie zu erfüllen“. Doch genau dafür, für die Erfüllung der Pflichten aus dem Irrweg der Atomenergie, gibt es keine konkreten Auflagen oder Vorgaben im Gesetz.

 

Kathedralen des Fortschritts in der Sonderwirtschaftszone

Das Gesetz ist ein Hilfsprogramm für EnBW, Eon, RWE und Vattenfall, die sich selbst verschuldet in eine schwierige wirtschaftliche Situation gebracht haben, weil sie die Energiewende nicht nur verschlafen haben, sondern sie sogar zu verhindern suchten. Der Atomausstieg, auf den sie sich im Jahr 2000 mit der rot-grünen Bundesregierung verständigt hatten, wurde schon kurze Zeit danach von ihnen wieder aufgekündigt, indem sie bei der Bundestagswahl 2002 auf neue politische Mehrheiten setzten, die den Ausstieg wieder rückgängig machen würden. Das war dann unter der Regierung Merkel/Westerwelle im Jahr 2010 der Fall. Es kam zur Laufzeitverlängerung bis zum zweiten SuperGAU nach Tschernobyl, der Katastrophe von Fukushima im März 2011.


Über Jahre haben die Atomkonzerne mit hohen staatlichen Subventionen ihr Energieimperium aufgebaut und in einer Art Sonderwirtschaftszone Milliardenbeträge verdient. Zu den dunklen Kapiteln der nuklearen Stromerzeugung gehört nicht nur, dass die als Kathedralen des Fortschritts gefeierten Atomkraftwerke massiv subventioniert wurden, sondern dass die öffentliche Hand jetzt auch noch für das Schlusskapitel der Atomkraft, den Abbau der Reaktoren und die Lagerung des Atommülls, hohe Milliardenbeträge zahlen muss.

 

Das von Willy Brandt eingeführte Verursacherprinzip zählt nicht mehr

Das ist der Deal, den das Gesetz macht. Das Verursacherprinzip, das von Willy Brandt 1969 in die Umweltpolitik eingeführt wurde, zählt nicht mehr. Zerstört wird damit ein tragendes Fundament der Umweltpolitik, das zuletzt von der Endlagerkommission, die sich über zwei Jahre mit dem Atommüll beschäftigte, noch einmal als Leitprinzip der Politik herausgestellt wurde. Vielleicht ist das der Grund gewesen, dass die KfK eingesetzt wurde. Denn die Endlagerkommission hat nicht nur am Verursacherprinzip festgehalten, sie ging auch von deutlich höheren Kosten aus.
Damit sind die Atomkonzerne „entlastet“, die sich immer wieder als unseriöser Verhandlungspartner erwiesen haben. Als sie in den 1990er Jahren selbst erkannten, dass die Atomkraft in Deutschland auf einen nicht kleiner werdenden Widerstand stößt und deshalb keine Zukunft mehr haben kann, verständigten sie sich im Konsens mit der damaligen Bundesregierung Schröder/Fischer auf einen Atomausstieg bis zum Jahr 2022. Im Jahr 2011 macht die Bundesregierung nach der Katastrophe in Japan daraus ein Gesetz, das nicht zuvor mit den Betreibern beraten wurde. Dagegen klagten die Atomkonzerne – mit Ausnahme von EnBW – auf Entschädigung. Vattenfall sogar vor dem internationalen Schiedsgericht in Washington.

 

Das bisschen Atommüll kann ja im Meer versenkt werden

Doch das Bundesverfassungsgericht hat die Rechtmäßigkeit des Atomausstiegs bestätigt. Weil aber bestimmte zugesagte Reststrommengen im Gesetz nicht berücksichtigt wurden, entschied es, dass bis 2018 bei dem nie in Betrieb gegangenen AKW Mülheim-Kärlich sowie beim AKW Krümmel noch Klarheit über die Höhe einer Entschädigung nachverhandelt werden muss. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten: Entweder werden die tatsächlichen Entsorgungskosten für den Atommüll den Konzernen angerechnet: Dann muss der Staat auf keinen Fall noch etwas zuzahlen. Oder aber der Staat zahlt die geforderte Entschädigung: Dann müsste die Entsorgung des Atommülls nach dem Verursacherprinzip verrechnet werden. Beides geschieht jedoch nicht.


Die Begünstigungen wurden von Anfang an gewährt, seit 1955, als das Atomministerium gegründet wurde, aus dem später das Forschungsministerium entstand. Die wenigen kritischen Stimmen, die vor den Folgen warnten, wurden lange Zeit einfach ignoriert. Als 1957 an der TU München der erste deutsche Forschungsreaktor in Betrieb ging, herrschte eitel Sonnenschein. Die Atomenergie versprach unendlich viel und auch noch billigen Strom. Das bisschen Atommüll, das anfalle, könne, so die naive Behauptung, im Meer versenkt oder tief in die Erde gelagert werden.

 

Der Atommüll gefährdet 40.000 Generationen

Lange Zeit herrschte ein blinder Glaube an den technischen Fortschritt vor, auch die Angst vor einer „Energielücke“ diente als Fundamentalbegründung für den Ausbau der Atomenergie. Die Atommeiler sollten zu einer „Brennstoffautarkie“ führen. Von 1957 bis 2005 gingen in Deutschland knapp 110 Forschungsreaktoren und Kernkraftwerke in Betrieb. 1989 wurde der letzte Atommeiler in Neckarwestheim mit dem Stromnetz synchronisiert, im selben Jahr wurde auch in Ostdeutschland der Block 5 im Kernkraftwerk Greifswald fertiggestellt. Die Notwendigkeit einer Energiewende hin zu solaren und hocheffizienten Technologien wurde verdrängt.
Auch die Erkenntnis, dass Radioaktivität weit über den menschlichen Erfahrungshorizont hinaus gefährlich ist, wurde verdrängt. Bis heute existiert keine sichere Lagerung des Atommülls aus Brennelementen, Reaktoren und Urananreicherungsanlagen. Ein deutsches AKW produziert aber im Mittel 30 Tonnen stark strahlenden Müll pro Jahr. Bis zum Ende der Atomenergie in Deutschland werden nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) rund 29.000 Kubikmeter hoch radioaktiver Müll angefallen sein. Das BfS beziffert die Langzeitgefahren des Atommülls auf 40.000 Generationen, also eine Frist von einer Million Jahren – eine für menschliche Vorstellungen unvorstellbar lange Zeit. Denn das heißt: Wenn im Jahr 2022 das letzte Kernkraftwerk abgeschaltet sein wird, ist eine Lösung bis zum Jahr 1.002.022 notwendig. Und zwar in Deutschland, denn ein Export des Atommülls ist nicht erlaubt.

 

Die Zeit für den Bau eines Endlagers drängt

Das aber zeigt auch, wie sehr gesetzliche Vorgaben missachtet werden. Das deutsche Atomgesetz verlangt nämlich, dass kein Kernkraftwerk ohne Entsorgungsnachweis, der eine „schadlose Verwertung“ oder „geordnete Beseitigung radioaktiver Abfälle“ garantiert, betrieben werden darf. Anfangs, bis zum Jahr 2005, galt dafür der Weg der Wiederaufbereitung, durch die aber unterm Strich die Abfallmenge noch vermehrt wurde.
Derzeit wird der Atommüll in zeitlich befristeten Zwischenlagern aufbewahrt, bis es irgendwann mal ein Endlager gibt. Zwischenlager sind riesige überirdische Hallen, die zum Großteil auf dem Gelände der Atomkraftwerke stehen. Die Zeit für den Bau eines Endlagers drängt, denn die Zwischenlager haben eine Betriebserlaubnis von 40 Jahren. Daraus dürfen keine Langzeitlager werden, aber schon jetzt ist absehbar, dass die bisher genehmigte Zeit nicht ausreicht, um ein fertiges Endlager zu haben.

 

Ein Atommüll-Endlager ist ein Gesellschaftsprojekt mit zentralen Prinzipien

Der Atomausstieg hat in Deutschland das Fenster geöffnet, zu einem Neuanfang bei der Suche nach einer möglichst sicheren Verwahrung des Atommülls zu kommen. Es kam zum Standortauswahlgesetz. Bundestag und Bundesrat haben auf dieser gesetzlichen Grundlage eine Kommission eingesetzt, die Kriterien für ein Standortauswahlverfahren vorgeschlagen hat. Sie haben für einen Weg gestimmt, der die Fehler der Vergangenheit beendet und neues Vertrauen aufbaut. Dabei gilt: Sicherheit zuerst.
Die möglichst sichere Verwahrung des Atommülls muss zu einem Gesellschaftsprojekt werden, zumal dahinter ein grundsätzlicher, aber ungeklärter Konflikt steht. Doch das Gesetz zur Finanzierung hat neues Misstrauen geschaffen. Es ist nicht prinzipienfest, sondern macht den Eindruck der Kungelei.
Die Gemeinschaftsanstrengung einer sicheren Verwahrung des Atommülls verlangt die Verständigung auf zentrale Grundprinzipien, die in einem Leitbild festgehalten werden, zu dem folgende Prinzipien gehören:

1) Der Atomausstieg muss unumkehrbar sein.
2) Die nationale Verantwortung ist die Grundlage der Standortentscheidung.
3) Die vorgeschlagenen Standorte müssen das gleiche Erkundungsniveau erreichen, um eine echte vergleichende Auswahl möglich zu machen.
4) Standorte, die in die engere Wahl kommen, müssen genauso gründlich untersucht werden, wie dies in Gorleben geschehen ist.
5) Das Verursacherprinzip gilt uneingeschränkt, die Betreiber und die Rechtsnachfolger müssen für die dauerhaft sichere Lagerung haften.

 

Das Ende der Atomzeit kostet auf jeden Fall mehr als jetzt vereinbart

Bei der Finanzierung sind diese Grundsätze schon ausgehebelt worden. Das ist keine Grundlage für einen gemeinsamen Neuanfang. Das Problem ist seit vielen Jahren bekannt, wurde aber von Lobbyinteressen verdrängt. So habe ich beispielsweise schon in den 1990er Jahren zusammen mit dem verstorbenen Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer (SPD) einen Gesetzesentwurf in den Bundestag eingebracht, die weitgehend steuervergünstigten Rückstellungen zu überprüfen, ob sie angemessen sind, und sie nicht länger nur bilanztechnisch zu erfassen, sondern in einen öffentlichen Fonds zu überführen. Leider haben wir keine Mehrheit für unser Vorhaben bekommen.
Die Unternehmen haben mit Atomstrom viel Geld verdient, ihre privilegierten Rückstellungen von rund 38 Milliarden Euro wurden dennoch verrechnet und auf wundersame Weise auf 23,556 Milliarden Euro verringert. Dabei war auch diese Summe unzureichend, um die Kosten der sicheren Verwahrung des Atommülls und den Abbau der Atomanlagen abzudecken. Selbst konservative Schätzungen gehen von einer Summe von mindestens 45 bis 48 Milliarden Euro aus. Andere Schätzungen, die von einem realistischen Zinssatz ausgehen, kommen auf 70 bis 82 Milliarden Euro.

 

Dieses (durchsichtige) Geheimnis ist verantwortungslos

Die Kosten sind auf jeden Fall höher als die jetzt gedeckelte Summe, denn es sollen verschiedene Pfade für die Verwahrung des Atommülls bewertet werden, und zwar in allen drei dafür infrage kommenden Wirtsgesteinen: Ton, Granit und Salz. Hinzu kommen neue Anforderungen an das Konzept wie Rückholbarkeit oder Bergbarkeit, Zeitraum der Zugänglichkeit des Lagers, Beschaffenheit von geologischen Barrieren, die Sicherstellung eines undurchdringlichen Abschlusses und eine Begrenzung der Wärmebildung an der Außenwand der Behälter. Zudem muss eine dauerhafte Infrastruktur der Kontrolle und Überwachung sowie der Sicherung von Know-how und Wissen geschaffen werden.
Es bleibt ein (durchsichtiges) Geheimnis, warum die Kosten für die AKW-Betreiber gedeckelt wurden. Das als Verantwortung zu bezeichnen, ist dreist, denn es ist tatsächlich entweder eine Angst- oder Interessenpolitik, die mit dem Verursacherprinzip nicht viel zu tun hat. Niemand bestreitet, dass die Energiekonzerne bei der Energiewende vor schwierigen Herausforderungen stehen. Eine Gemeinschaftsanstrengung für die ökologische Modernisierung der Infrastruktur ist notwendig und überfällig. Aber es passt nicht zusammen, bei VW zur Beseitigung der Diesel- und Feinstaubtrickserei berechtigt das Verursacherprinzip zu fordern, aber bei den Atomkonzernen ganz anders zu verfahren. Das passt nicht zusammen.

 

Foto: © Bundesamt für Strahlenschutz

Impressionen der NaturFreunde Weihnachtsfeier im Wanderheim | 04.12.2016


Unsere Vereinstermine:

 

Verein NaturFreunde Weiden:

 

05.05.2016 || Bahnhof Weiden

Fahrt auf die Landesgartenschau nach Bayreuth

 

29.05.2016 || ab 14:00 Uhr || Wanderheim Trauschendorf

Großes Jugend- und Familienfest 2016

 

09.06.2016 || ab 19:30 Uhr || Wanderheim Trauschendorf

Monatsversammlung im  Wanderheim Trauschendorf  mit Manfred Ströhle „Schmetterlingssuche durch Süd Äthiopien“

 

18.06.2016 || ab 18:00 Uhr || Wanderheim Trauschendorf

Hamburger-Grillen am Lagerfeuer Wanderheim Trauschendorf

 

14.07.2016 || ab 19:30 Uhr || Wanderheim Trauschendorf

Monatsversammlung im  Wanderheim Trauschendorf mit Diplom Geologen Martin Füssl „Streifzug durch die Oberpfalz“

 

17.07.2016 || 10:00 - 18:00 Uhr || Sportplatz der Realschulen beim Max-Reger-Park

NaturFreunde-Stand am Weidener Kinderbürgerfest mit Traumfängern und Henna-Tattoos. Außerdem wird die Tanzgruppe "Fire of Hearts" auf der Bühne auftreten.

 

24.07.2016 || Wanderheim Trauschendorf

Workshop Fotogruppen in Trauschendorf inklusive geführter Fotowanderung mit Günther Grabs und Grillabend

 

11.08.2016 || ab 19:30 Uhr || Wanderheim Trauschendorf

Monatsversammlung im  Wanderheim Trauschendorf.

 

14.08.2016 || ab 09:30 Uhr (Achtung: Neue Uhrzeit:  13:45 Uhr) || Treffpunkt Eingang Resl-Garten Konnersreuth

Fotoworkshop Konnersreuth (Resl-Garten)

 

08.09.2016 || ab 19:30 Uhr || Café Hägler Weiden

Monatsversammlung der Ortsgruppe.

 

02.10.2016 || 11:00 Uhr

Ausflugstag zum KTB Windischeschenbach mit der Ortstguppe SAD.

Abfahrt: 11.00 Uhr in Fahrgemeindschaften nach Windischeschenbach.

Treffpunkt: 11.30 Uhr beim Gasthof "Zum Weißen Schwan" zum Mittagessen.

 

08.10.2016 || Wanderparkplatz 93177 Altenthann, Bruckhaus 1

Bezirkswanderung NaturFreunde ins Otterbachtal

 

09.10.2016 || ab 17:30 Uhr || Wanderheim Trauschendorf

Sushi Abend im Wanderheim Trauschendorf.

 

13.10.2016 || ab 19:30 Uhr || Café Hägler Weiden

Monatsversammlung der Ortsgruppe.

 

23.10.2016 || ab 18:00 Uhr || Wanderheim Trauschendorf (Achtung: Veranstaltung entfällt in diesem Jahr!)

Ausbuttern im Wanderheim Trauschendorf.

 

10.11.2016 || ab 19:30 Uhr || Café Hägler Weiden (Achtung: Entfällt!)

Monatsversammlung der Ortsgruppe.

 

16.11.2016 || ab 18:00 Uhr || Wanderheim Trauschendorf

Herbstputztag im Wanderheim Trauschendorf. Jedes Mitglied ist eingeladen, sich zu beteiligen.

 

04.12.2016 || ab 17:00 Uhr || Wanderheim Trauschendorf

Nikolausfeier für Kleine und Große Naturfreunde im Wanderheim Trauschendorf.

 

12.12.2016 || ab 19:00 Uhr || Gasthof Dagner in Weiden

Weihnachtsfeier der Fotogruppen der NaturFreunde und Gruppe Freie Fotografen.

 

 

 

 

 

Fotogruppe der NaturFreunde Weiden:

 
Di, 19.01.2016  ||  19:30 Uhr  ||   |  DJK 

Fotogruppenabend Tierfilm Oberpfalz

 

Februar 2016 | frei

 

Di, 15.03.2016  || 19:30 Uhr  ||  DJK  ||  Josef Beinrucker

Fotogruppenabend Reise durch Schottland

 

Di, 19.04.2016  ||  19:30 Uhr  ||  DJK  || Gastreferent Peter Mehr

Fotogruppenabend "Diavortrag Jubiläum 20 Jahre Firma Krale"

 

Di, 17.05.2016  ||  19:30 Uhr  ||  DJK || Sebastian Flaschel

Fotogruppenabend "7 Jahre Pressefotografie Teil II"

 

Juni 2016  ||  Infoabend der Fotogruppe  für die Öffentlichkeit

 

Di, 19.07.2016  || 19:30 Uhr  ||  DJK  ||  Dieter Neumann

Fotogruppenabend "Fotografischer Streifzug 2015"

 

August 2016  ||  frei

 

14.08.2016 || ab 09:30 Uhr (Achtung: Neue Uhrzeit:  13:45 Uhr) || Treffpunkt Eingang Resl-Garten Konnersreuth

Fotoworkshop Konnersreuth (Resl-Garten)

 

Di, 20.09.2016  || 19:30 Uhr || Rudi Bauer

Fotogruppenabend "Nepal - Land & Leute"

 

Do, 13.10.2016  || 18:30 Uhr || Liliya und Manfred Ströhle

Zu einem Russischen Abend lädt Familie Ströhle ein. Es wird einen Diavortrag zur autonomen Republik Tuwa geben. Im Anschluss ein kleines russisches Probieressen. (Speisen sind frei von Schweinefleisch. Spenden für die Unkosten gehen zugunsten der Nikolausfeier.)

 

Di, 18.10.2016  || 19:30 Uhr | DJK

Arbeitsabend alte und historische Kameras sowie AUsrüstung.

 

Di, 15.11.2016  || 19:30 Uhr | DJK

Fotogruppenabend "Südtirol" Gerd Reichl


Terminänderung: Mo, 12.12.2016 (ehemals 13.12.16)  || 19:00 Uhr

Weihnachtsessen NaturFreunde Fotogruppe mit Gruppe Freie Fotografen in der Gaststätte Dagner.

Angelika Demmerschmidt M.A. im Gespräch mit NaturFreunde Hausreferenten Günther Grabs.
Angelika Demmerschmidt M.A. im Gespräch mit NaturFreunde Hausreferenten Günther Grabs.

Mutiger Auftritt der NaturFreunde Jugend bei Vollversammlung des Stadtjugendrings

Aus der Lokalzeitung Der neue Tag vom 21.05.2016

Hier geht es zu

Jugend- und Familienfest